BEASTIEPENDENT
Exil-Kölner/Admin
      
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RE: Zusammen finden
Hallo Patrick,
in der Tat ist dies unterschiedlich. Insbesondere bei marinen Krabben und vermutlich ebenso bei aquatischen Süßwasserkrabben gibt es Botenstoffe (Pheromone), welche auf chemisch-rezeptorischem Weg diese Aufgabe übernehmen. Bei manchen Arten mariner Krabben passt das Männchen schon vor der Häutung auf das Weibchen auf und unmittelbar danach legt es dann los (die meisten marinen Krabbenweibchen können sich nur nach der Häutung paaren, wenn sie noch weich sind).
Bei Mangrovenkrabben etwa ist bekannt, dass Kotkügelchen (naja, eigentlich Zylinder) übergeben werden, um zu kommunizieren. Teils als Drohung, teils als Werben, das ist nicht immer so genau herauszusehen. Außerdem übernehmen Färbung und Scheren wichtige Funktionen in der Kommunikation. Pheromone als chemische Stoffe im Wasser… schwierig für Krabben an Land. Da werden also wohl eher genannte Methoden angewandt, denn im Wasser sind wenige Moleküle durch "Riechen" viel besser in geringerer Konzentration aufzuspüren als in der Luft. Auch Stridulation ist bekannt, sas ist Schallübermittlung durch Reiben von Körperteilen aneinander (wie bei den Heuschrecken, zikaden etc., auch Spinnen und Einsiedlerkrebse machen das), ebenso Trommeln auf den Boden mit Lauf- oder Scherenbeinen.
'ne schöne Jrooß, Ollie/BEASTIE
Krabben und andere Crustaceen (Krebstiere),
Muscheln, Schnecken und Zwergkrallenfrösche, Minidrachen (Zwergbartagamen + Hausgeckos) und Schlangen in rund 30 Becken
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| Monday, 16. August 2010 2:25 |
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