PANZERWELTEN-FORUM

Normale Version: Mangrovenkrabbennachwuchs?
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Hm, grau sieht man auf dem Foto nicht, ausgefranster schon. Aber das kannst Du vor Ort sicher besser beurteilen, als wir hier nur über ein Bild. Icon_wink
Ich bin eine stolze Krabbenmami!

Die Kleinen sind heute nacht von ihrer Mami entlassen worden. Jetzt wuselt es ganz schön im Becken. Smile
Hab sie mit einem Aufzuchtfutter für Krebse und Garnelen (CrustaGran) gefüttert und eine Packung Artemia-Eier ins Becken gegeben, damit sie morgen was zum jagen haben.
Mir ist allerdings aufgefallen das sie auch die Eier schon "angreifen", zumindest heben sie sie hoch und lassen sie wieder fallen. Können sie auch die Eier fressen?

lg, Nyx
*kopfschüttel* nein, die Eier selber können sie nicht fressen und so wirklich praktisch ist es auch nicht, wenn du die Artemia-Eier ins Aufzuchtbecken gibst. Schon nach kurzer Zeit hast du dann Unmengen von Schalen im Becken, die an den Zoea anhaften können und so zu Verlusten führen können. Von ein bis zweimal wenige Artemia-Eier zugeben passiert sicherlich nichts, aber die Mengen an Nauplien, die du in den nächsten Wochen benötigen wirst, solltest du in Extra-Brutschalen zum Schlupf bringen.
*nickt*

gut, daran, das ich dann so viele Schalen im Becken habe, hab ich nicht gedacht.
Werde gleich morgen welche ansetzen.

lg, nyx
Kurzes Update:

Habe nun Tag 5 seit dem Schlupf und es scheint den Larven ganz gut zu gehen. Ob es bereits viele Verluste gab kann ich nicht sagen. Tu mich schwer mit zählen ^^. Vor allem auch aufgrund der unzähligen Artemia-nauplien.

In den letzten Tagen haben die Krabbenlarven nun angefangen kleine "Häufchen" am Boden zu bilden. Ist das normal? Tot sind sie nicht, es scheint nur bevorzugte Stellen zu geben zu denen es besonders viele Larven hinzieht. Kann dort aber nichts besonderes erkennen. Es liegt dort kein Futter und es versammeln sich ausschließlich Krabbenlarven und keine Artema-nauplien.

[Bild: q6xpg.jpg]

lg, Nyx
Hallo nyx,
scheint mir bisher normal, auch wenn ich dir keine fundierte Begründung dafür liefern kann, warum sich dieser Hang zur Bodennähe entwickelt.
Ein Grund mag sein, dass ich die Zoea nun häuten und oftmals noch reste der alten Hülle eine Weile an ihnen hängen bleiben. Das Scheimmen wird ihnen so offensichtlich erschwert, so dass man sie öfters in unmittelbarer Bodennähe sehen kann.
Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich oftmals dachte, da lägen tote Larven, aber plötzlich "hüpften sie doch wieder los um, auch das oft beobachtet, direkt wieder auf den Boden zurückzusinken.

Dieses Verhalten trat während der Larval-Stadien periodisch immer wieder auf.
hi,

vielen Dank.
Die Kleinen wachsen und gedeihen. Zumindest kommt es mir so vor Smile
Es sind auch immer noch extrem viele, sicher noch um die 1000 Stück. Sitze dauernd vor dem Becken und beobachte sie. Smile

lg, nyx
*Ganz doll Daumendrück*
Hallo Nyx,
supergut!
ich freue mich riesig, dass Deine kleinen Kribbelkrabbeldinger so gut wachsen!
Viele Grüße
Marion
Hi

vielen dank Smile
ist richtig spannend die Kleinen zu beobachten und zu warten, das richtige Minikrabben daraus werden.

lg, nyx
Mal wieder ein kleiner Zwischenstand:

Die Krabbenlarven wachsen und gedeihen. Sie haben nun am Tag 15 eine Größe von etwa 1 mm und sind merklich weniger geworden, aber immer noch ein ganz schöner Haufen.
Habe hunderte Artemianauplien im Becken, die immer wieder recht schnell gefressen werden. Zusätzliche Fütterung mit Liquizell (um auch die Artemianaulien am Leben zu erhalten) und CrustaGran.
Können die Larven bei dieser Größe das Liquizell eigentlich noch fressen?

Am Boden hat sich ein Algenteppich gebildet. Sorgen macht mir das liegen gebliebene Futter...
Hab Probleme damit wieviel ich füttern soll, nicht das zuviel Futterreste am Boden das Wasser zum kippen bringen oder so. Werden diese Reste noch gefressen, wenn sie Larven sich zu Minikrabben entwickelt haben und mehr am Boden sind?
Soll in dem Stadium dann eigentlich noch viel gefüttert werden oder ernähren sich die Minikrabben dann vom Algenteppich? Die Artemianaulien werden sie dann ja kaum noch erwischen?

lg, nyx
Hallo nyx,
erstmal freue ich mich ja wirklich darüber, dass deine Larven nach wie vor durchs Becken paddeln Smile
Der Algenteppich der sich an Wänden und auch auf dem Boden bildet ist gut und auch notwendig, er bildet eine wichtige Zusatznahrung gerade in späteren Entwicklungsstadien der Tiere, Megalopa konnten wir durchaus öfter an den Algen beobachten.

Wozu ich dir leider keine Infos geben kann ist zu liegengebliebenem Futter, auch kenne ich das von dir erwähnte nicht. Ich habe bei unserer Aufzucht seinerzeit überwiegend mit Nauplien gefüttert (3x täglich) und nach den ersten Lebenstagen jeweils bei einer Fütterung, später bei zweien zusätzlich Liquizell oder feines (zuvor in Brackwasser aufgelöstes) Spirulinapulver oder Staubfutter verabreicht. Reste lagen da eigentlich nie sichtbar auf dem Bodengrund, es bildete sich vielmehr eine feine Mulmschicht.
Ab dem 12. Lebenstag habe ich die Fütterung auf zwei Futtergaben reduziert, eine davon angereichert mit den genannten Futtermitteln.
Ab dem 28. Tag haben wir die Fütterung dahingehend verändert, dass wir kaum noch Nauplien verabreichten, die Megalopa begannen nämlich nun schon ausgewachsene Artemien zu jagen und anzunagen. Wir haben zu dem Zeitpunkt den Anteil an aufgelöstem Staubfutter und Spirulinapulver deutlich erhöht, also überwiegend damit gefüttert.
Hi,

Das Spirulinaapulver habt ihr also in Brachwasser gelöst vorher.... gute Idee, das werde ich ab jetzt auch machen.
Ich habe es nur möglichst fein zerbröselt ins Becken gegeben, aber dabei blieben eben immer wieder kleine Bröckchen am Boden liegen.
Ich hoffe einfach mal das diese später noch gefressen werden. Hab überlegt ob man den "Dreck" dort unten irgendwie entfernen kann, aber das ginge wohl nur mit großen Verlusten an Krabbenlarven und außerdem würde ich damit den Algenteppich zerstören, ist also wohl keine gute Idee.

lg, nyx
Nee, entfernen würde ich nichts, hast du keine Turmdeckelschnecken im Becken? Pack mal so fünf kleine rein. Also keine Minis aber solche, die nicht mehr als 1cm Gehäuselänge haben. In dieser Größe sind die TDS recht anpassungsfähig und kamen bei uns mit den 25g Salz/L problemlos klar.
Auflösen geht am besten, wenn du erst etwas Spirulinapulver (sollte also wirklich so fein sein, dass es puderig ist) in ein Reagenzglas oder ähnliches packst und dann etwas Wasser aus dem Becken dazugibst (mittels Pipette oder Spritze) Macht auch nix, wenn in dem Wasser ein paar Krabbenlarven sind, Daumen auf die Öffnung und kräftig schütteln und dann längs über Wasseroberfläche langsam eingießen. Dann verbleibt es eine Weile in den oberen Wasseregionen.
Turmdeckelschnecken hab ich leider keine, werd aber mal schaun ob ich wo welche bekomme. Wollte sowieso ein paar Schnecken ins Krabbenbecken (wenn das Aqaurium endlich geliefert wird, warte nun schon seit 6 wochen weil sie lieferschwierigkeiten haben) geben.
Kommen die Schnecken direkt ins Becken ohne sie an das Salzwasser zu gewöhnen?
Hab gelesen das sich diese Schnecken im Boden vergraben. Im Aufzuchtbecken hab ich sehr feinen Sand bei einer Höhe von max 1 cm, ist das eh kein Problem für die Schnecken?

Das mit dem Spirulinapulver werd ich ab jetzt so machen wie beschrieben.

lg, nyx
Hab versucht das Aufzuchtfutter für Krustentiere (CrustaGran), das ich verfüttere aufzulösen, aber das das rein gar nicht funktioniert. Hab geschüttelt und geschüttelt... nichts. Ist wohl so gedacht das es am Boden rumliegt und dort gefressen wird.
Naja, der Boden ist inzwischen so veralgt das man vom liegengebliebenen Futter nichts mehr sieht.

Warte inzwischen gespannt darauf die ersten Minikrabben zu entdecken. Die Larven sind nun 24 Tage alt, kann also nicht mehr sehr lange dauern. Vor genau diesem Stadium hat mich allerdings ein Aquarienhändler gewarnt, das bei dieser Häutung sehr viele Verluste auftreten. Abwarten und Tee trinken.

lg nyx
Joi, 24 Tage klingt gut. Ja, bei der Häutung zur Megalopa geht wieder ein ganzer Teil drauf, aber wenn Du bis hierhin gekommen bist, stehen die Chancen gut! Icon_wink
Hi,

stehe vor einem kleinen Problem. Und zwar wie ich eine Wurzel in das Becken bekomme. Immerhin brauchen die Krabben später eine Möglichkeit des Landgangs. Ich befürchte, das mir dabei aber das Becken übergeht.
Hm... ich muss wohl etwas Wasser absaugen oder abschöpfen. Hoffentlich schaffe ich das irgendwie ohne zu viele Krabbenlarven zu töten. Entweder ich schöpfe vorsichtig mit einem Becher ab und schaue immer ob sich Larven darin befinden oder ich sauge es mit einem Schlauch ab, den ich mit einem Strumpf umwickelt habe. Wenn ich mit dem absaugen warte, bis sich die Krabben am Boden befinden, fürchte ich das ich einige zerquetsche, wenn ich die Wurzel reinstelle.

Hat sonst noch jemand Ideen wie ich das am besten anstelle?

lg, nyx
Guten Morgen,
ich würde einfach etwas Wasser abschöpfen und in einem Glasgefäß zwischenparken, dann dort befindliche Krabbenlarven orten, einsammeln und wieder ins Becken zurücksetzen.
Die Wurzel solltest du vorwässern (ruhig in aufgesalzenem Wasser), damit sie direkt dort bleibt, wo du sie haben möchtest.
Hast du schon erste Jungkrabben entdecken können?
Bzw. Wurzel brauchst Du aber auch erst einbringen, wenn Du schon eine Menge Megalopa und/oder Jungkrabben hast, die Larven benötigen sowas ja noch nicht. Icon_wink
Eine Frage hätte ich noch... die Wurzel wird sich in dem Becken dann doch mit Salzwasser vollsaugen, oder? Ich nehme an, die sollte man danach nicht mehr in einem Süßwasseraquarium verwenden?
Brauchen die Megalops bzw Jungkrabben unbedingt eine Wurzel oder reichen auch ein paar Steine, die aus dem Wasser ragen?

Ich habe bisher leider noch keine Jungkrabben entdecken können, nur einen Haufen Megalops. Ist jetzt Tag 28... langsam wirds spannend.
Vielleicht krabbelt auch schon was rum, aber ich habs nur noch nicht gesehen. Sind von gestern auf heute merklich weniger Megalops geworden. Entweder es sind noch einige verstorben oder sie krabbeln schon wo in dem Algenteppich herum.

lg, nyx
Doch, nach längerer Wässerungszeit mit vielen Wasserwechseln solltest du sie auch wieder im Süßwasser verwenden können, aber Steine mit genügend Oberflächenstruktur sollten auch ausreichen.
Bin gespannt, wann du die erste Jungkrabbe sichtest Smile
Smile

Ja, bin auch schon gespannt...
Die Jungkrabben werden ja nicht viel größer sein, als die Megalops, oder?

lg, nyx
Morjen Icon_wink

Wär ja wirklich schön, wenn das nochmal jemandem gelingen würde! Smile *mitfieber*

Nein, die ersten Krabben sind nicht oder kaum größer als die Megalopas.
Hi,

ist die Mangrovenkrabbennachzucht den noch nicht sehr oft gelungen, außer bei euch?

Ich seh immer wieder so kleine Kerlchen am Boden sitzen, aber bin mir nicht sicher ob das nun schon Jungkrabben sind oder nur Megalops, die halt nur grade am Boden rumsitzen. Manche schwimmen nämlich irgendwann plötzlich wieder weg.

Heute habe ich allerdings einen gesehen, der herumgekrabbelt ist! Meine erste Jungkrabbe juhu ^^

lg, nyx
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