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Gezeitenbecken
#1
Hallo Püffi!

Hier im Haus sind gleich 3 Tüfftler vorhanden! Man was hier nicht
alles so gebaut wird!
Also ganz einfach eigentlich!
Ich schildere dir mal das Becken, welches ich bereits ein bißl in meinem
Köpfchen schon habe!
Rechts mehr Sandstrand und nach links hin Wasserteil immer tiefer
werdend! (geht natürlich auch alles anders herum oder mittig)
Links einen Teil abtrennen (mit Glas oder Plexi) unten so ca. 2 bis 3mm
offen lassen. Hinter diesem abgetrennten teil befindet sich ein Gewicht
welches per Uhr zu bestimmten Zeiten rauf oder runter gelassen wird
und sich dadurch der Wasserspiegel erhöht oder senkt!
Wie, wenn du einen Topf mit Wasser nimmst und dann ein Glas rein-
stellst, dadurch erhöht sich ja auch der Wasserspiegel im Topf.
Eigentlich recht simpel und ohne super großen Aufwand zu machen!
Was hälst du davon?

Gruß
Paynti
Ich will manche Dinge/Äußerungen/Handlungen gar nicht verstehen, denn wenn es so wäre,
würde es bedeuten, daß ich genauso denken würde!
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#2
Paynti schrieb:Rechts mehr Sandstrand und nach links hin Wasserteil immer tiefer
werdend! (geht natürlich auch alles anders herum oder mittig)

Hm..was genau stellst du dir in cm unter "immer tiefer werdend" vor?
Wie tief wäre die tiefste Stelle?
LG
Moni
aka Ygra

[Bild: 300pw-harlek3.jpg]
Wer anderen in den Hintern kriecht muss sich nicht wundern, wenn er ihnen irgendwann zum Hals raus hängt
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#3
Hi!

Habe ja gelesen das die Wassertiefe 2,5 bis 3cm haben sollte!
Eben so wie es am Strand ist!
Es sind dann eben erst ein paar mm und dann bis zu diesen cm!
Und bei Flut wird es halt tiefer, wobei die Krabben, dann in ihren
Höhlen sein werden!

Paynti
Ich will manche Dinge/Äußerungen/Handlungen gar nicht verstehen, denn wenn es so wäre,
würde es bedeuten, daß ich genauso denken würde!
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#4
Also wenn der Wasserstand bei Flut aber höher als besagte 2-3cm sein wird, dann fürchte ich, werden die Tiere sich eben nicht früh genug eingraben und doch ertrinken. Zwar entspricht dieses "eindeckeln ihrem natürlichen Verhalten, konnte aber von uns im Haltungsbecken nicht beobachtet werden, sie ließen dort ihre Gänge offen.
Insofern würde ich dieses Risiko nicht eingehen.
Tatsächlich haben sie bei uns schlicht nicht registriert, dass sie in tieferem Wasser ertrinken können.
LG
Moni
aka Ygra

[Bild: 300pw-harlek3.jpg]
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#5
Hallo Paynti,

ein interessanter Gedanke, der die ganze Thematik "raus und wieder reinpumpen" entfallen lässt. Wobei zu prüfen wäre wieviel Beckenfläche der "Gezeitenteil" verbraucht . Da wir einen geringen Wasserstand haben müssen, muss das Gewicht breit und flach sein, damit es möglichst viel Wasser verdrängt und der Wasserspiegel dann auch steigt. Meine mathematischen Möglichkeiten zur Volumenberechnung sind irgendwie begrenzt^^
Ich müsste das mal ausprobieren.
Ideal wäre natürlich, wenn man den Gezeitenteil dazu nutzen könnte, da auch noch einen Filter unterzubringen. Dann müsste der aber niedriger liegen als der Landteil, damit dort ein etwas höherer Wasserstand herrscht. Gleichzeitig müsste man diesen Teil dann gut abdecken, damit keiner der Krabben dort hineinkrabbelt und ertrinkt.

Habe mal ne kleine Skizze gemacht:

[Bild: Gezeitenbecken.jpg]

Hast Du Dir das so in etwa vorgestellt?
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
Ihr sucht ein Buch über Krabben? Hier ist es:

Die Krabbenfibel, Von Monika Rademacher & Ollie Mengedoht, erschienen im Dähne Verlag
-----------
Aqua-Terrarium.de hat für immer geschlossen. Die Landzonen gibt es weiterhin hier:
http://www.aquarien-schrank.de/epages/62...s/Landzone
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#6
@Moni:
Ich finde es nach wie vor geradezu unglaublich, das eine am Strand lebende Krabbe ertrinken können soll. Normalerweise nimmt die Anpassung an das Landleben (und damit die Luftatmefähigkeit) immer mehr zu, je weiter sich eine Krabbe vom Wasser entfernen kann. Am Strand lebende Krabben sind aber dicht am Wasser. Damit bräuchten sie diese Luftatmefähigkeit eigentlich gar nicht so sehr... .

Mir fällt aber auch keine andere Erklärung für diesen plötzlichen Tod eurer Krabben ein :-/

Damit das Sinn macht, müssten die Krabben mehr in so einer Art Marschlandschaft leben, die sehr sehr selten überflutet wird und am Flutsam muss es extrem flach ins Wasser gehen. Wellengang in nennenswerter Form darf es eigentlich auch nicht geben, denn sonst würde die Krabben in tieferes Wasser gerissen und würden dort ertrinken. Wenn die Krabben sich der Gefahr des Wassers überhaupt nicht bewusst sind, dann kann es in ihrer natürlichen Umgebung kein Gefahrenfaktor sein.

Ich werde mal schauen, ob ich nicht mehr über das natürliche Habitat herausbekommen kann *zum Burggren schiel*

So, jetzt muss ich aber mal los. Ist schon spät geworden ^^
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#7
*nickt*
widersprüchlich wirkt es tatsächlich Püffi, andersherum sieht es so aus, dass die Krabben ja tatsächlich in einer Matschumgebung leben und nur an die Oberfläche kommen, wenn eben kein Wasser mehr auf ihrem Matsch lagert.
Ich nehme mal an, aber eben nur so ein Gedankenspiel, dass die Tiere entsprechend der Gezeiten nach einer inneren Uhr funktionieren, dafür spricht auch die Beobachtung, dass sie bei uns zu recht festen Zeiten geschlossen den flachen Wasserteil aufsuchten und wieder verließen.

Würden wir uns die "Ebbe-Situation" die sie bei ihrer Futtersuche antreffen mal bildlich vorstellen, so hätten wir nassen Matsch mit wenigen Stellen, an denen sich kleinste Pfützen bilden, also eigentlich genau das, was ihnen ein Matschbecken mit flachstem Wasserteil zur Verfügung stellt.

Die Krabben gehen in ihrem natürlichen Habitat ja nicht erst zurück in ihre Gangsysteme, wenn das Wasser kommt, also schon solche Nähe erreicht, dass es sie wegspülen könnte, sondern sie deckeln sich ein bevor! die Flut zurückkommt.
Insofern haben sie dann ja gar nicht den Kontakt mit Strömung; Wellen; höherem Wasserstand.
Aber wäre schön, wenn du mehr über das natürliche Habitat dieser Uca-Art findest, schaune wir mal inwieweit die Angaben mit denen übereinstimmen, die wir von dem Wissenschaftler, mit dem wir wegen dieser Art korrespondierten, bekamen.
LG
Moni
aka Ygra

[Bild: 300pw-harlek3.jpg]
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#8
Hallo Moni,

im Biology of the landcrabs findet sich nichts zu den forcipata. Habe im inet gesucht und etwas gefunden, was interessant sein könnnte. Hat 10 € gekostet (14 US $). Ich maile euch das mal rüber. Komme jetzt garantiert nicht dazu darin zu lesen. Obwohl es mich tierisch in den Fingern juckt^^.

In dem Artikel geht es um die Entwicklung und Ausbildung der Lungen bei Seewasserkrabben, halbterrestrischen und terrestrischen Krabben. In diesem Fall ist auch die uca forcipata mit untersucht worden. Sie läuft dort unter den mehr terrestrischen Krabben.

Mal schauen was der Artikel bringt. Ist natürlich auf englisch, da kämpfe ich noch mehr mit den Fachbegriffen ... . Aber das wird schon noch Icon_wink
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#9
*Post_reinhol*
stimmt Smile Artilel ist angekommen und Englisch macht mir nur wenig Bauchschmerzen, ich hab doch Ollie *grins*
Naja, okay, so einiges verstehe ich schon auch in dieser Sprache, aber er beherrscht die um Längen besser als ich
Liebe Dank fürs rüberschicken, ich guck gleich mal rein, intensiver wird auch erst später heute gehen, aber nu läuft er uns ja nimmer weg, der Artikel.
LG
Moni
aka Ygra

[Bild: 300pw-harlek3.jpg]
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#10
Morjen – und danke! Icon_wink

Püffi schrieb:Ich finde es nach wie vor geradezu unglaublich, das eine am Strand lebende Krabbe ertrinken können soll. Normalerweise nimmt die Anpassung an das Landleben (und damit die Luftatmefähigkeit) immer mehr zu, je weiter sich eine Krabbe vom Wasser entfernen kann. Am Strand lebende Krabben sind aber dicht am Wasser. Damit bräuchten sie diese Luftatmefähigkeit eigentlich gar nicht so sehr... .

Tatsächlich bestätigt der Artikel aber genau dies. Dass einige Ucas – darunter die untersuchten – nur sehr stark reduzierte Kiemen und stattdessen luftatmende Lungen (!) besitzen, obwohl sie am Strand leben.

Mehr dazu vielleicht heut Abend, muss auch zur Arbeit gleich…
Maat et joot, 'ne schöne Jrooß un bess demnähx, Ollie (vorher BEASTIE bzw. BEASTIEPENDENT)

[Bild: pw-mangroven7_312px.jpg] 
Krabben und andere Crustaceen (Krebstiere),
Muscheln, Schnecken und Zwergkrallenfrösche, Minidrachen (Zwergbartagamen + Hausgeckos) und Schlangen in rund 30 Becken
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#11
Ich habe das Thema mal hierhin verschoben, weil ich fand, das es hier besser hinpasst. Es hat sich ja doch ganz schön "entwickelt". Außerdem habe ich es umbenannt, weil es dann besser auffindbar ist Smile

Ich hoffe das ist ok mit Dir Paynti ^^
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#12
Hallo Püffi!

Na klaro ist das verschieben in Ordnung!
Ich kann euch zwar in manchen Teilen nicht mehr folgen, aber hier
mal meine Zeichnung! Die man natürlich auch für andere Krabben-
arten verwenden kann!
So, erstmal das Bild und dann weiter
[Bild: avhnb1x8pz6uuejj9.jpg]

Also, die Scheibe schließt oben ab und ist unten für ein paar mm
geöffnet, somit keine Gefahr für die Krabben!
Wasserstand ist ja regulierbar!
Die Gezeiten lassen sich ja anhand der Exzenterscheibe einstellen,
daß heißt das Wasser kommt ja nicht mit einemale, sondern langsam!
Die Idee mit dem Filter ist ja nicht schlecht! Könnte man dann ja links
oder rechts neben dem Gewicht hin machen! Das höher stehende
Wasser wäre ja ohne Matsch!

Also was sagst du dazu!

Gruß
Paynti
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#13
Hallo Paynti,

das wird so herum nicht funktionieren, weil das Wasser was links von der Scheibe ist, dort nicht bleibt. Es läuft solange in das Aquarium, bis der Wasserstand links und rechts gleich ist. Das ist immer so, außer Du hättest links von der Scheibe ein Vakuum, was das Wasser ansaugt.

Davon abgesehen würde bei deiner Zeichnung das Wasser links von der Scheibe steigen, wenn das Gewicht dort hineinkommt. Dann würde es langsam ins Aquarium sickern, bis links und rechts wieder der gleiche Wasserstand ist (war das nicht das Gesetz der eustachischen Röhre? *in meinen Erinnerungen kram*). Allerdings würde sich der Wasserstand nur sehr wenig verändern, weil ja schon vorher beide Wasserstände sich angleichen.

Bei meiner Zeichung führt das hineingeben des Gewichtes zum Ansteigen des Wasserpegels, das Wasser läuft über die Wand ins Aquarium. Wenn das Gewicht wieder herauskommt, sinkt der Wasserpegel und das überschüssige Wasser aus dem Aquarium läuft wieder in die linke Seite.

Weisst Du wie ich meine?
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#14
Hallo!

Hast recht!
Beide!
Wie deine Zeichnung, nur Scheibe durchgängig, also bis oben!
In diese Scheibe Löcher bohren (kleine) wo dann das Wasser
durchlaufen kann, wenn das Gewicht langsam abgelassen wird.
Und die Krabben kommen nicht in diesen Teil und sind somit
geschützt!
Und ein Filter könnte dann auch in diesen abgetrennten Bereich!

Paynti
Hi!

Habe mir jetzt mal alles durchgelesen, was ihr so geschrieben habt!
Das würde heißen, daß die Krabben gar keinen Ebbe/Flut-Effekt
brauchen, da sie mehr Land orientiert sind!
Aber das Ebbe/Flut Konzept was wir hier gerade halbwegs ausklügeln
kann man doch auch für Nachwuchs nehmen!
Für die ganzen Krabbenarten die ihre Eier im Meer ablassen! Oder?

Paynti
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würde es bedeuten, daß ich genauso denken würde!
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#15
Hossa Icon_wink

Nee, BRAUCHEN tun Winkerkrabben keine Gezeitensimulation. Schaden kann es aber auch nicht und ich bin durchaus einer von denen, die sowas gerne einrichten würden, wenn es bezahlbar ist. Und DAFÜR ist Dein Ansatz von der Idee her ausbaufähig, denke ich. Man müsste halt bloß alles selber austüfteln – aber bei möglicherweise geringen Kosten. Herkömmliche Gezeitenanlagen setzen immer zwei bis drei Becken (davon eben eins bis zwei nur für Technik), Motoren, Pumpen, Steuerung etc. voraus – also ebenfalls viel Bastelei und Aufwand, aber dazu auch noch nicht unerhebliche Kosten und gigantischer Platzbedarf. Insofern finde ich die Idee mit dem wasserverdrängenden Gewicht einen interessanten Ansatz!

Nein, für die pelagischen Larven wäre das völlig unbrauchbar. Die brauchen ein eigenes Becken zur Aufzucht.

Püffi: Heut komm ich nicht mehr zur größeren Übersetzung, das wird also erst am Wochenende frühstens etwas, leider… Icon_sad
Maat et joot, 'ne schöne Jrooß un bess demnähx, Ollie (vorher BEASTIE bzw. BEASTIEPENDENT)

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#16
Hallo Ollie,

macht nix, habs letzte nacht gelesen, aber keine wesentlich neuen Infos mehr gefunden, die für diese Fragestellung interessant wären. Kurzzusammenfassung:

Uca forcipata:
Reduzierte Kiemen -> dafür "Lungen"bildung. Ertrinken ist also denkbar!
Lebensraum oberhalb des Spülsaums, in trockenem Boden, macht regelmäßig Ausflüge bei Ebbe auf die dann freiliegenden Sandflächen (feiner Sand). Lebt bei Flut im Bereich der Mangrovenbäumen. Wie genau erfahren wir leider nicht.
Salzgehalt des Wassers zwischen 10 und 30g Salz/Liter

Für unsere Haltungsfragen heißt das, das am ehesten ein Becken mit ganz flachem Wasserstand, brackig bis salzig zu empfehlen wäre. Wasser maximal in einem Drittel des Aquariums, der Rest kann Erde/Sandgemsich sein, mit salzverträglichen Pflanzen. Soweit hat Moni das ja auch schon beschrieben. Bleibt das Problem der Filterung. Oder man verzichtet ganz auf die Filterung und kippt nur ab und zu salziges Wasser rein, das dann langsam verdunstet. So alle 2-3 Tage.
Was meinst Du dazu Moni?
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#17
Ich habe nochmal etwas nach Winkerkrabben gegoogelt und bin da mal wieder auf einen Artikel auf Crusta10 gestoßen.

Danach graben sich ALLE Winkerkrabben Gänge von 30-40cm Länge. Dies müsste man ihnen dann auch im Aquarium ermöglichen. Mindesthöhe des Substrats wäre dann aus meiner Sicht 20cm. Besser mehr. Denn durch das Waser im Becken liegt ja ein Teil des Substrates unter Wasser.

Oder man macht es ganz anders:

Man trennt Wasser und Land komplett. Dazu stellt man ein kleines 12 Liter Becken in ein größeres hinein und füllt rund um das kleine Becken mit Substrat (Erde/Sandgemisch-> muss stabil genug für Gänge sein) auf. In das kleine Becken kommt Brackwasser + 1 Mattenfilter. Dann wird das kleine Becken mit Fliegengaze o.ä. fest abgedeckt. Somit hätten wir einen filterbaren Wasserteil und Brackwasser im Becken. Die Fliegengaze könnte man soweit in das Becken hineindrücken, das die Krabben - wenn sie da drauf gehen - 2 cm Wasserstand haben. Dann könnten die Weibchen auch die Larven dort entlassen.

Das ist jetzt zwar weit weg von einem Gezeitenbecken, könnte aber trotzdem sinnvoll sein. Was meint Ihr?
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#18
nuja, dass die Idee des einfach ab und an Zukippens leider nicht funktioniert, was man binnen kürzester Zeit aufgrund unangenehmer Geruchsbildung schlicht nicht übersehen kann.
Das Problem bei einem derart geringen Wasserstand brackigen Wassers ist, dass es zum einen nach spätestens 2 Tagen übel müffelt und zum anderen nach einiger Zeit zur Bildung eines weißlichen Schmierfilms führt. Zunächst nahm ich seinerzeit an, es wäre auskristallisiertes Salz, aber schien es dann doch nicht zu sein.
Genau so ein Becken, wie du es beschreibst, hatten wir ja seinerzeit, daher auch meine Überlegungen bezüglich der Tide, nicht weil ich sie für die Haltung als notwendig erachte, sondern eher weil es, sofern ich die Idee mit dem doppelten Boden umsetzen kann, einen größeren Wasserkörper zur Verfügung stellt, in dem die Tiere aber eben nicht ertrinken können, da kein Zugang für sie dahin.

Eure Überlegungen in der Gezeitensimulation zielen die ganze Zeit auf die Überlegung einer künstlich einzuleitenden Flut ab ( Gewicht läßt Wasserspiegel steigen) meine geht in exakt in die andere Richtung, sprich ich möchte eine zeitweise Absenkung, bzw Entleerung mittels Mechanik bewirken. indem ich den Boden, auf dem sich der Matschstrand mit der flachen Sitzpfütze befinden anhebe, und sich so sämtliches Wasser unter diesem Innenboden sammelt, also ist Ebbe und die Krabben können Futter suchen gehen.
Zwischen beiden Böden ist ein genereller Freiraum angedacht, der mit Brackwasser befüllt ist.

Sagen wir mal so 5cm Zwischenraum komplett Wasser-befüllt, darüber 2. Boden, vll Filterschwamm zwischen beiden, um den oberen so zu unterstützen. Hebt man nun den oberen Boden an, so vergrößert sich der Zwischenraum und alles freie Wasser der Sitzpfütze und des Schlammstrandes läuft ebenfalls in den Zwischenraum, ergo ist Ebbe. Senkt mal den Boden später wieder ab, so werden die Ursprungsverhältnisse wieder hergestellt, sprich nasser Matschstrand mit flacher Sitzpfütze.
Durch einerseits die Wasserbewegung während dieser Vorgäne und andererseits das deutlich größere Wasservolumen hoffe ich eine bessere Stabilität im Wasser zu erlangen und somit seltener Wasser wechseln zu müssen.
Kombiniert man nun noch die Idee Zwischenraum mit fest installiertem Ablauf (der selbstredend dicht verschließbar sein muß) so könnte der Wasserwechsel auch handlings-freundlicher gestaltet werden, indem man über den Ablauf in der Ebbe-Situation das Wasser abläßt und bei Flut einfach neues einfüllt:
Ich hoffe das war halbwegs nachvollziehbar beschrieben Smile

*Edit* mein Post bezieht sich auf deinen vorletzen Post Püffi
LG
Moni
aka Ygra

[Bild: 300pw-harlek3.jpg]
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#19
Hallo!

Manchmal echt schwer euch zu folgen!:Icon_wink

Erstmal Ebbe/Flut-Becken. Mit einer Exzenterscheibe und ein ganz
einfachen und billigen Zeitschaltuhr! Dazu noch eine Scheibe mit
Löchern und ein Gewicht! Dürfte recht preiswert umzusetzen sein!
Denke ich!

Nächstes Thema! Doppelter Boden gut gedacht, nur beim anheben des
Bodens würde nicht nur das Wasser anlaufen, sondern auch Sand!
Beim herunterlassen des Bodens würde aber der Sand nicht mit nach
oben gehen! Darin sehen wir hier das Problem des doppelten Boden!

Paynti
Ich will manche Dinge/Äußerungen/Handlungen gar nicht verstehen, denn wenn es so wäre,
würde es bedeuten, daß ich genauso denken würde!
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#20
*kopfschüttel* das sollte sich entsprechechend modifizieren lassen, dass das Sand-Erdegemisch eben nicht mitabläuft. eine sehr feinpoorige Unterlage, die auf dem Innenboden vor Befüllung mit dem Gemisch aufgebracht wird sollte das ausreichend zurückhalten können.
LG
Moni
aka Ygra

[Bild: 300pw-harlek3.jpg]
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#21
Hi!

Das ist eine gute Idee!
Jetzt geht es noch um den Mechanismus!
Mache mir mal ein paar Gedanken!

Paynti
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würde es bedeuten, daß ich genauso denken würde!
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#22
IFSK

Hier gibt es einen Vorstellungsthread von jemandem der in Neuseeland war. Dabei gibt es ganz interessante Bilder zum Thema "Gezeiten". Man sieht ganz schön, wie moddrig und flach der Bereich ist. Dabei ist auch eine Uca Art abgebildet (nicht forcipata).
Unglaublich finde ich, das die selbst in diesem Schlamm offensichtlich stabile Löcher graben können.
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#23
Hallo Paynti,

bist Du mit deinen Überlegungen zum Mechanismus schon irgendwie weitergekommen?

Was mich an Winkerkrabben prinzipiell reizt ist, das man sie öfters mal sieht Icon_wink

Aber erstmal darf ich ja mein neues Becken einrichten. Danach denke ich dann über den Ersatz eines 100x30cm Beckens durch 2 neue 50x40 Becken nach. Und dabei könnte dann auch ein Winkerkrabbenbecken sein Smile
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#24
Hallo püffi!

Nein, ich bin mit meinen Überlegungen noch nicht weiter! War und ist
viel los hier z.Zt.! Wird aber noch kommen!
Ich dachte die Uca´s brauchen ein größeres Becken?!Icon_rolleyes
Ja, eine Krabbenart die man doch etwas eher zu sehen bekommt
fände ich auch gut!
Meine Blauen sehe ich kaum oder eher gesagt, so gut wie gar nicht!
Meine Harlekinkrabbe kam ja wenigstens abends raus und ließ sich
schön beobachten!

Gruß
Paynti
Nochmal ich!

Habe gerade nochmal mit meinem Mann diskutiert!
Mit dem Bodenabsenken finde ich nicht so gut, da am Strand das
Wasser ja auch langsam von einer Seite kommt!
Genauso mit dem Feinporigen Untergrund ist nicht so praktisch, da
sich dieser über kurz oder lang richtig zu setzen wird mit dem Sand und
somit man desöfteren den Bodengrund wechseln müßte um die Matte
sauber zu machen!
Am besten finde ich immer noch die Scheibe mit Löchern!
Denke wir werden ein Probebecken erstellen! Wird mein Männe auf
der Arbeit erstmal mit Plexi machen!
Werde dann berichten und Foto´s einstellen!

Paynti
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#25
Hi!

Also das Probebecken ist schonmal erstellt! Heute oder morgen werden
noch die Löcher in die Scheibe gebohrt!
Und dann stelle ich hier die Bilder und die Beobachtungen dazu ein!

Gruß
Paynti
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würde es bedeuten, daß ich genauso denken würde!
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